Sonderprogramm Ausbildung 2006
Zusätzliche Ausbildungsplätze
Aufgrund der großen Zahl von jungen Menschen, die auch weiterhin erfolglos nach einem Ausbildungsplatz suchen, wurde vom Land Nordrhein-Westfalen unter Einsatz von Mitteln der Europäischen Union das Sonderprogramm Ausbildung 2006 ins Leben gerufen.
Ziel ist die Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze in verschiedenen Berufen für ausbildungsfähige und –willige Jugendliche, die im Jahr 2006 keinen betrieblichen Ausbildungsplatz erhalten haben.
Im Zuge dieser Maßnahme konnten am 1. Februar 2007 sechs junge Leute ihre Ausbildung im Kolping-Berufsförderungszentrum Paderborn/Höxter beginnen. Sie verteilen sich auf die Berufe Friseurin (3 Auszubildende), Hauswirtschafterin (2 Auszubildende) und Bürokauffrau (1 Auszubildende).
Eine Besonderheit dieses Sonderprogramms ist ein festgeschriebener hoher Praxisanteil in kooperierenden Praxisbetrieben. Dieser beträgt im 1. Ausbildungsjahr zwischen 2 und 4 Monaten und steigert sich dann im 2. Ausbildungsjahr auf 3 – 5 Monate. Im letzten Ausbildungsjahr werden die Auszubildenden 5 – 7 Monate in den Betrieben bleiben.
Daneben haben die Auszubildenden Berufsschulunterricht im Helene-Weber-Berufskolleg (Friseurinnen und Hauswirtschafterinnen) bzw. im Ludwig-Erhard-Berufskolleg (Bürokauffrau).
Der begleitende individuelle Förderunterricht in unserem Bildungszentrum ermöglicht ihnen den reibungslosen Einstieg in das laufende Berufsschuljahr.
Eine Erfolgsbeobachtung der Auszubildenden gehört ebenfalls zur Maßnahme, um die Effizienz dieser zusätzlichen Bemühungen durch das Land NRW und den Europäischen Sozialfond festzustellen.
Zum 1. März 2008 wurden noch einmal zwei weitere Ausbildungsplätze für Friseurinnen im Rahmen dieses Sonderprogramms in unserem Bildungszentrum eingerichtet.
Mittlerweile hat schon die erste Auszubildende im Friseurhandwerk in verkürzter Zeit ihre Ausbildung erfolgreich beendet.
Ansprechpartnerin:
Gerlinde Ramsch
Tel.: 05251 – 52 18 42
Hauswirtschaft@kolping-kbo.de
Die Ausbildung wird unterstützt durch Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds.
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